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"Ich werde nicht hassen"

von Dr. Izzeldin Abuleaish / Hörspiel

WDR 3

14. / 15. und 16. Oktober 19:04 Uhr

"Am 16. Januar 2009 um 16:45 Uhr wurden israelische Panzergranaten in das Schlafzimmer meiner Töchter gefeuert. Bessan, Aya und Mayar waren sofort tot, mit ihnen ihre Cousine Noor. Weil das israelische Militär Journalisten den Zugang nach Gaza verboten hatte, gab ich einem israelischen Fernsehreport.

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"Die Zeit vergeht, wir verändern uns stets, die Gesellschaft auch." 

Nach mehr als 17 Jahren fester Ensemblearbeit am Theater Oberhausen habe ich mich nun in den letzten 7 Jahren sehr erfolgreich als freischaffender Schauspieler behauptet und in schönen und unterschiedliche Theater-, Film- und Fernseh-Projekten gespielt.

Zu erwähnen sind dabei unter anderem eine Hauptrolle in dem Fernsehfilm von Michael Verhoven  „Glückskind“, oder die Episodenhauptrolle in der Serie Großstadtreviere  „Herr Müller hat gesagt“ unter der Regie von Till Franzen.

Obwohl ich mich nach dem Ausscheiden aus dem Theater Oberhausen auf Film und Fernsehen fokussiert habe, durfte ich weiterhin große  Erfolge im Theater feiern.

In dem Monologstück „Ich werde nicht hassen“ von Dr. Izzeldin Abuelaish am Theaterhaus Stuttgart spiele ich die Rolle des Palästinensischen Arztes.

Bei den vierten Privattheatertagen in Hamburg 2015 wurde die Inszenierung  und somit meine Darstellung mit dem Monika-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Bestes zeitgenössisches Drama“ ausgezeichnet.

Meine neuste Theaterproduktion „Nathan der Weise“ von Lessing  fand am Ernst Deutsch Theater in Hamburg statt, unter der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger habe ich  die Rolle den Sultan Saladin gespielt.

In der jetzigen Zeit verändert sich durch Flucht und Migration das Gesicht der Gesellschaft. Hinter den Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, verbergen sich Schicksale und deren Geschichten, die früher oder später im Film, Fernsehen und Theater Ausdruck finden.

Seit mehr als 32 Jahren bin ich in Deutschland und es ist mir eine Freude, als Schauspieler, Regisseur und ebenfalls Migrant einen wichtigen und zeitgemäßen künstlerischen Beitrag leisten zu können.

Herzlichst .

 

Mohammad-Ali Behboudi